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Michas Kegelseite

letzte Aktualisierung: 22.04.2012 19:33Spielbericht der Stadtliga (DD) Staffel B vom 12. Spieltag wurde eingepflegt.
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22.04.2012
Zweite verpasst beim Heimturnier die Sensation
Am gestrigen Samstag fand das letzte Turnier der Saison in der OKV-Liga statt. Mit dem Heimturnier beendete die Zweite nicht nur die Spielzeit, sondern auch die Ära der 200-Wurf-Turniere. Es war somit ein Grund zum Feiern und die Zweite wollte ihre famose Aufholjagd der vergangenen Turniere fortsetzen und die Minimalchance nutzen, um doch noch die Klasse zu halten. Auf jeden Fall wollte man die Serie mit erhobenem Kopf beenden.
Die Ausgangssituation für den Klassenverbleib war klar: die Zweite musste das Heimturnier gewinnen und Pirna musste den letzten Platz belegen. Eine nicht sehr wahrscheinliche Konstellation, doch wir wollten noch einmal alles versuchen.
Die Ansetzung wollte es so, dass wir auch gleich gegen Pirna das Turnier eröffnen durften. Der Stimmung merkte man die besondere Situation an, es lag ein gewisses Knistern in der Luft.
Vom Start weg konnten wir uns vor Pirna positionieren. Unser Startduo Mario Teichmann (838) und Toni Hertwig (829) spielte gut, konnte gegen Toralf Zimmer (848) und Rene Gottlöber (802) noch keine deutlichen Akzente setzen.
Das Mittelpärchen baute dann den Vorsprung konsequent aus. Ich (857) steigerte mich von Bahn zu Bahn, wurde jedoch durch Rückenbeschwerden auf der letzten Bahn ausgebremst und verspielte in den Räumern ein besseres Resultat. An meiner Seite begann Christian Lissek (841) eher verhalten, zog sich dann jedoch selbst am Schlafittchen aus dem Tal. Die Pirnaer Ronny Gerlach (810) und Heiko Schröder (847) hatten das Nachsehen.
Für unsere Schlussstarter ging es nun darum die Führung gegen Pirna weiter auszubauen und ein starkes Mannschaftsresultat vorzulegen. Leider gelang dies Uwe Aloe (820) nicht so richtig. Er spielte zu fehlerreich, wobei dies wieder ein Problem einiger Turbinespieler war. Zu unser aller Glück ließ sich Conrad Brade (870) von seiner Erkältung nicht aufhalten und markierte den Mannschaftsbestwert. Damit sicherte er sich auch den Titel "Bester Spieler der Zweiten 2011/12". Gunter Kröber (832) und der entnervt resignierende Torsten Zeibig (819) hielten nicht mehr mit.
Mit 5055 zu 4958 hatten wir somit den ersten Teil unserer Aufgabe erfüllt. Unser Ergebnis war gut und hätte in der Hinrunde für den Turniersieg gereicht und es war auch genügend Abstand zu Pirna, damit sich alle folgenden Mannschaften dazwischen spielen konnten.
Das Mittagsduell fand dann zwischen den Aufsteigern Lückersdorf und TuR statt. In diesem Vergleich ging es um nichts Geringeres als um den Silberrang in der Abschlusstabelle, ein großer Erfolg für diese beiden Mannschaften. Mit 5013 zu 4979 setzte sich dabei Lückersdorf aufgrund der besseren Spitzenleistungen durch.
Damit wurde die Sensation für die Zweite immer greifbarer. Es lagen alle Hoffnungen auf der Abendpaarung. Doch es zeigte sich schnell, dass die Motivationslagen der beiden Teams nicht zu unserem letzten Strohhalm passten. Aufgrund des Turnierstandes standen die Heidenauer bereits als Tabellenletzter und damit sicherer Absteiger fest. Dem entsprechend war der letzte Kampfeswille nicht mehr vorhanden. Trotz zweier ganz starker Einzelleistungen wurde mit 4931 Holz das Resultat von Pirna verpasst. Unser Traum von der Sensation war somit zerplatzt.
Ein Übriges taten die bereits als Staffelsieger feststehenden Kleinröhrsdorfer, die aufgrund ihres schlechten Abschneidens in Heidenau bis in die Haarspitzen motiviert und auf Wiedergutmachung aus waren. Bereits die ersten 4 Spieler der Röhrsdorfer hatten sich keine Blöße gegeben. Doch zum Abschluss des Turniers demonstrierte der mit Abstand beste Kegler unserer Staffel Olaf Schurig noch einmal sein ganzes Können. Mit 952 Holz pulverisierte er den Einzelbahnrekord und überspielte damit unzählige Kegler der 1. und 2. Landesliga.
Mit 5235 Holz gelang der absolut verdiente und beeindruckende Turniersieg.
Im Endeffekt hat die Zweite den Klassenerhalt leider nicht erreicht, doch wir können mit hoch erhobenem Kopf den Gang in die OKV-Klasse antreten. Es bleibt zu konstatieren, dass wir die Qualität gehabt hätten, um in der OKV-Liga zu bleiben. Die letzten 5 Turniere der Saison haben gezeigt, zu was wir in der Lage sind. Leider haben wir zu spät zu dieser Qualität gefunden. Zu einer Saison gehören ganz einfach 12 Turniere und nicht nur das erste und die letzten 5. Nun werden wir sehen, wie wir die Mannschaft für die OKV-Klasse zusammenstellen, um dort eine ordentliche Rolle spielen zu können.
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25.03.2012
Erste gewinnt Heimspiel - Zweite sorgt für Novum
Die Saison 2011/12 neigt sich dem Ende zu, die Erste absolvierte am 17. Spieltag ihr letztes Heimspiel der Serie. Als Gäste waren die Sportfreunde von Aufbau Freiberg angereist.
Mit einem Sieg konnte die Erste ihre bisher erfolgreichste Spielzeit weiter fort schreiben und die Chance auf einen Medaillenplatz wahren.
Das Startduo gestaltete den Wettstreit noch spannend. Jens Teichmann (855) und Steffen Ludwig (855) spielten gut und hatten die Freiberger Mirko Eichhorn (836) und Ingolf Stein (851) im Griff.
Die Vorentscheidung sollte dann im Mittelpärchen fallen. Alexander Tobar (837) absolvierte souverän seinen ersten 200-Wurf-Wettkampf und konnte sich vom überragenden Tagesbesten Uwe Fleißner (912) ziehen lassen. Die Gäste hatten unserem Duo nichts entgegen zu setzen. Jens Christoph / Ulf Klose (774) und Steffan Beger (795) waren chancenlos.
Die Schlusspaarung ließ den Wettkampf dann relativ geruhsam ausklingen. Lutz Farack (836) und Klaus Damm (848) verwalteten gegen Heiko Wüstling (886) und Andreas Beger (823) den Vorsprung.
Mit 5143 zu 4965 gewann die Erste das letzte Heimspiel der Saison und demonstrierte eine ordentliche Heimstärke. 7 von 9 Heimspielen konnten gewonnen werden.
Mit 20:14 Punkten ist der 4. Platz in der Tabelle vor dem abschließenden Spiel in Auerbach bereits sicher, mit einem Sieg wäre sogar noch der Bronzerang möglich.
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Für ein Novum sorgte die Zweite bei dem vorletzten Saisonturnier in Heidenau. Es dürfte noch nie vorgekommen sein, dass eine Mannschaft vor einem Auswärtsturnier die dortige Kegelbahn reinigt, um den Hauch einer Chance zu haben. Wie bereits bekannt, wird das Turnier von Heidenau an 2 Tagen durchgeführt. Am Samstagabend wird die Bahn dann an Freizeitkegler vermietet und dadurch vollkommen verdreckt. Ein absoluter Wettbewerbsnachteil für die Mannschaften am Sonntag. Leider sehen sich die Heidenauer Kegler nur als Nutzer der Bahn und nicht verpflichtet halbwegs gleichwertige Bedingungen herzustellen. Zu unserem Glück waren die Gastgeber wenigstens bereit uns 1 Stunde vor Spielbeginn auf die Bahn zu lassen und so konnten die Mannschaften von TuR und Turbine die Bahnen reinigen und ordentliche Wettbewerbsbedingungen herstellen. Gerade dieses Turnier ist das beste Argument für die Umstellung auf Mannschaft gegen Mannschaft.
Man muss sich nur einmal überlegen im Fußball würde Bayern München z.B. zu Werder Bremen fahren und vor dem Spiel erst einmal den Rasen mähen und die Linien ziehen. Ein Unding. 2 Bilder habe ich auch davon geschossen: Bild 1 und Bild 2.
Gekegelt wurde dann auch noch. Uwe Aloe (837) zeigte wieder ansteigende Form, wobei ihm eine überragende Bahn half. Christian Lissek (804) begann sehr verhalten und konnte sich dann gerade noch über die 800 retten. Beide zeigten deutliche Schwächen im Räumerspiel.
Im Mitteldurchgang wurden dann die beiden besten Mannschaftsresultate erzielt, wenn auch auf bescheidenem Niveau. Mario Teichmann (840) und ich (845) bewiesen auf traurige Art und Weise, dass viele Fehlwürfe noch nicht viel über das Endergebnis aussagen.
Vor dem Schlusspärchen hatten wir die weitere Aufholjagd im Nichtabstiegskampf in der eigenen Hand. Wir lagen minimal hinter TuR zurück und hatten die bis dahin führenden Heidenauer in Sichtweite. Leider konnten Conrad Brade (824) und Toni Hertwig (826) die geforderten jeweils 835 Holz nicht erzielen. Gleichzeitig waren sie auch chancenlos gegen das Kegelfeuerwerk von Matthias Marbach, der mit überragenden 930 Holz seinem Team den Turniersieg und damit den Klassenerhalt sicherte.
Mit 4976 Zählern mussten wir uns hinter TuR (5071) und Heidenau (4991) einreihen. Die weiteren Plätze gingen an Lückersdorf (4960), Pirna (4958) und Kleinröhrsdorf (4914).
In der Tabelle haben wir die Chance verpasst die Gegner noch einmal gehörig unter Druck zu setzen. Mit 4 Punkten Rückstand auf Pirna rangieren wir auf dem vorletzten Rang und haben vor dem Saisonabschluss mit unserem Heimturnier nur noch geringe Chancen auf den Klassenverbleib. Am 21.4. müssen wir unsere Heimschwäche überwinden und auf einen Ausrutscher von Pirna hoffen.
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